Geschichte

Die Geschichte des Kolleruper Dachses

Die Geschichte des „Kolleruper Dachses“

Das Jahr 2017 war ein mit sehr viel Regen gesegnetes Jahr. Das Wasser kam von oben, von unten und überhaupt von allen Seiten und davon viel zu viel. Für uns als Landwirte eine nicht besonders erfüllende Situation. Also saßen wir mit unserem Freund zusammen und fragten uns, was aus der Landwirtschaft wohl werden wird. Wenn wir hier nicht weiter kommen, was können wir noch?

Tja, was können wir?

Feiern können wir - trinken können wir - Weizen können wir - Korn können wir

Und so fiel der Gedanke auf fruchtbaren Boden……..

Das Weizenkorn hatten wir, Informationen wurden eingeholt, etliche Internetseiten zum Thema Flaschen, Mitbewerbern und Destillierung durchforstet, Bekannte zu diversen Schwerpunkten wie Flaschengestaltung und rechtlichen Kriterien verpflichtet und schon war die Party im Gange…..Vor allen Dingen etliche Zusammenkünfte um Geschmack und Wirkung unterschiedlichster Stufen der Alkoholprozente zu konkretisieren, wurden abgehalten.

Was eigentlich nur eine fixe Idee war, nahm verblüffend schnell konkrete Gestalt an. Das Getränk war im wahrsten Sinne des Wortes klar, Qualität ein Muß, allein der Name fehlte.

Es sollte typisch für uns und unser Dorf sein. Tja, und da gab es mal einen sagenumwobenen Dorfkrug, mit dem Namen „zum wilden Dachs“, dessen Haupteingang noch heute von einem Dachsgemälde geziert wird. Sagenumwoben, weil dort die wildesten Feste gefeiert wurden und viele der Bewohner dies noch lebhaft in ihrer Erinnerung haben.

Die Geschichte des Kolleruper Dachses:

Die Geschichte des „Kolleruper Dachses“Eines dieser Feste fand 1953 statt, als ein Dachs vom Kröger als Spanferkelbraten getarnt den Weg auf die Tische der angeheiterten Dorfbewohner fand. Die Tarnung flog auf, als ein von der Gabel fallendes Stück „Schweinebraten“ auf dem Boden landete und von den anwesenden Hunden verschmäht wurde. Als klar war, dass man kulinarisch hintergangen worden war, bangten man um Gesundheit, ja um Leib und Leben, und ertränkte diese Sorgen und  die befürchteten Trichinen in einem damals schon begehrten Getränk mit Namen „Köm“. Das Ergebnis war zum einen die Namensgebung des Kruges, die Genesung der Gäste, sowie die Beliebtheit und auch Notwendigkeit gegenüber klaren Getränken.

Dieser historische Bezug diente als Grundlage für uns, Jan-Peter Hansen, Annebill und Lars Christiansen, den Kolleruper Dachs in andere Form wieder aufleben zu lassen.

Wir wollen an die Legende von damals anknüpfen und uns ihrer würdig erweisen.